Ölunfall 2013

Sowas wollen wir in Etzel nie wieder erleben

Senkungen

Der Boden wird sich in Etzel in den nächsten 100 Jahren durch den Kavernenbau um 3,5 Meter absenken

 

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Landwirtschaft auf giftigen Bohrschlämmen. LBEG über Jahre untätig

Extra-Kasse bei der BGR oder wie die Wirtschaft Behörden beeinflußt. Pressemitteilung der BI

Präsentation Dr. Ralf Krupp vom 17.06.2016

Kavernen lassen sich nicht dauerhaft sicher verwahren

In seinem Vortrag vor dem Kavernenbeirat machte der Geologe Dr. Ralf Krupp nachvollziehbar deutlich, dass eine sichere Endverwahrung von Kavernen nicht möglich ist und stellt damit die von der BGR vorgestellte Senkungsprognose massiv in Zweifel, die von einer maximalen Senkung von 2,50 Metern ausgeht. Dr. Krupp geht im Gegensatz von 5,91 Metern Bodenabsenkungen aus.

Im Zuge maximaler Transparenz stellen wir seine Präsentation für alle Interessierten bereit:

Krupp_Kavernen_2016.pdf
PDF-Dokument [2.3 MB]

Einen interessanten Leserbrief von Elisabeth Prill zum Thema ein Gutachter zwei Aussagen finden Sie auch im Bereich Presse-Berichte:

Die aktuelle Bürgerinformation Juni 2016 finden Sie hier:

Stilllegung von Salzkavernen - wissenschaftlich ein ungelöstes Problem

Endlich liegt die Wahrheit auf dem Tisch. Die von den Betreibern, den Landesbergämtern und der verantwortlichen Politik behauptete „langzeitgesicherte Endverwahrung von Salzkavernen“ ist wissenschaftlich alles andere als erwiesen. Im September 2014 fand in Groningen (Niederlande) die jährliche Fachtagung des SMRI (Solution Mining Research Institute) statt. Das SMRI ist die Interessenvertretung der Salzkavernenindustrie. Durch dieses Institut werden in Zusammenarbeit mit Sponsoren aus der Industrie und engagierten Wissenschaftlern technische und wissenschaftliche Konzepte für den Kavernenbau entwickelt. Laut Herrn Söntgerath (LBEG) präsentieren die Ergebnisse dieses Institutes den jeweiligen Entwicklungsstand der Technik und der Wissenschaft, in Neudeutsch auch den „state of the art“ genannt.

In einem Fachvortrag von Mitarbeitern des IfG-Leibzig (Institut für Gebirgsmechanik GmbH) wurde die Problematik der Stilllegung von Salzkavernen nach der industriellen Nutzung detailliert erläutert. Zusammengefasst kommt dieses Institut zu folgenden Ergebnissen:

  • Das Langzeitverhalten von stillgelegten Kavernen bleibt ein aktuelles Thema der Forschung.
  • Ein in sich konsistentes Abnahmekonzept liegt bis heute noch nicht vor.
  • Weil die Dichte der Sole (ihr Gewicht) niedriger ist als die des Salzgesteins, führt das unweigerlich zu einem hydraulisch bedingten Druckanstieg im Dachbereich der Kaverne, wodurch es zu einem makroskopischen Bruch im Kavernendach kommen kann.
  • Deshalb muss dieser Effekt sehr sorgfältig weiter untersucht werden.
  • Im Falle der Verfüllung der Kaverne mit Feststoffen gelten die o.a. Aspekte weiterhin, weil diese Feststoffe nur in einem pumpfähigen Gemisch (z. B. Asche und Wasser) eingepresst werden können.
  • In Laborversuchen hat man festgestellt, dass diese Aufschlämmungen ein flüssigkeitsähnliches Verhalten haben und die Druckprobleme im Dachbereich der Kavernen darum lediglich unwesentlich beeinflusst werden.

Diese Ergebnisse betätigen somit die von Dr. Krupp in seinem Kurzgutachten zur „Langzeitsicherheit von stillgelegten Salzkavernen“ aufgezeigten wissenschaftlichen Erkenntnisse in vollem Umfang. Dieses Gutachten wurde bis heute vom Landesbergamt und der Politik völlig ignoriert.

Das Landesbergamt als Genehmigungsbehörde verwendet in seinen bisherigen Argumentationen ausschließlich die Behauptungen, die in dem von der IVG vorgelegten Gutachten zum „Stand der Kavernenverwahrung“ enthalten sind. Dieses Gutachten, welches zu allen o. a. Erkenntnissen Gegenteiliges aussagt, wurde am 14.03.2012 von dem Dipl.-Mathematiker Armin Lindert im Rahmen der Leitbildentwicklung vorgestellt.

Die Nachdenklichkeit des aufmerksamen Lesers anregend sei hier erwähnt, dass Armin Lindert ebenfalls für das IfG-Leipzig tätig war bzw. noch ist (?). Ist es möglich, dass bei den von der Industrie eingekauften Gutachten, die wissenschaftlichen Erkenntnisse oftmals den Wünschen des Auftraggebers entsprechend angepasst werden?

In seiner Stellungnahme zum letzten Sicherheitsverstoß im Kavernengelände Etzel am 21.02.2015 versprach Wirtschaftsminister Olaf Lies das Thema „Endverwahrung von Kavernen“ transparent und offen für neue Anregungen mit interessierten Bürgern zu diskutieren. Die BI ist gespannt, ob die hier aufgeführten aktuellen Erkenntnisse als „neue Anregungen“ in dieser Diskussion Berücksichtigung finden werden.

Sind Sole-Einleitungen in das Wattenmeer schädlich?

Nein………..behaupten die Verursacher und werden dabei seit Jahren unterstützt durch die Politik und durch die von der Politik kontrollierten Behörden und Ämter (z. B. LBEG und NLWKN)

JA………….behaupten wir und viele andere, die als anerkannte Wissenschaftler, ohne finanzielle Abhängigkeit von der Industrie und Wirtschaft, die wahren Folgen dieser Umweltsünden ebenfalls seit Jahren öffentlich anprangern.

Lesen Sie bitte dazu den nachfolgenden Auszug aus dem Sonderdruck der Zeitschrift WATERKANT (Heft 3-2014)

2014-03_Sonderdruck_Jade.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

Sind Wahlversprechen nur "Versprecher"?

"offener Brief" an Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies

 

Horsten/Etzel, den 11.09.2014

 

Offener Brief

 

Sehr geehrter Herr Minister Lies,

 

als am 19.02.2013 Rot/Grün die Regierung übernahm, waren wir, die BI Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx uns absolut sicher, dass unter dieser neuen Führung die Kavernenproblematik vor unserer Haustür zum Guten gerichtet wird.

 

Vor der Landtagswahl 2013 gab es bei Zusammenkünften mit Ihnen viele Aussagen Ihrerseits, die diese Hoffnung in uns keimen ließen.

 

So führten Sie in der Podiumsdiskussion in Neustadtgödens vom 12.11.2012 auf die Frage der Moderatorin, ob sich die Politik nicht viel zu spät dem Thema Kavernenbau zugewandt habe, u.a. folgendes wörtlich aus:

 

„Wir haben uns in der Politik, ich will es offen sagen, dem Thema kaum zugewendet, und möglicherweise, …  würden wir uns dem Thema auch heute noch nicht mit der Intensität, vielleicht sogar gar nicht zuwenden, wenn es nicht die BI gewesen wäre, die sehr intensiv auf die Probleme hingewiesen hat, weil ich glaube, dass wir immer noch mit dem Trugschluss leben, es gäbe keine Bodenabsenkung. ...
Ich will, da wir das gerade als Vergleich gehört haben, auf die Frage mit der Asse eingehen, ohne dass ich die Asse mit diesem Thema vergleichen will.
Auch da haben die Behörden Jahrzehnte, über alle Parteigrenzen hinweg, hingenommen, das wird schon irgendwie funktionieren.

…..
Was wir da haben, bedeutet zig Milliarden - wir kommen weder mit 4, noch mit 6, noch mit 10 hin - Milliarden, die wir ausgeben müssen, um Schäden der Vergangenheit zu beseitigen, die übrigens nicht derjenige trägt, der sie zu verantworten hat. Und das macht auch den Schluss klar, den wir hier erleben. Mein Vertrauen ist nicht mehr da in das, was man mir sagt. Meine Zweifel sind riesengroß und ich glaube, wenn wir nicht heute einen Schnitt und einen Stopp machen und sagen, das reicht, bevor nicht alle Fragen geklärt sind - und glaubwürdig geklärt sind, so wie wir das beim Thema Asse gemacht haben -, so lange kann überhaupt keine weitere Kaverne ausgesolt werden. Das ist quasi die Bringschuld, die jetzt die Politik hat. Zu sagen, wir machen jetzt einen Schnitt, wir haben erkannt, dass wir viele Punkte nicht genug hinterfragt haben, das ist das, was wir leisten können und wir müssen jetzt das nachholen, was wir in den vergangenen Jahren eben nicht gemacht haben. Und das wollen wir auch. Ich finde das auch o.k. und das werden wir auch."
 

Aber was ist nach diesen ambitionierten Aussagen geblieben? Welche Bringschuld wurde erfüllt?

 

  • Wo sind der Schnitt und der Stopp geblieben?

 

  • Warum werden auch heute noch Kavernen gesolt, obwohl keine der bereits im November 2012 offenen Fragen geklärt wurde?

 

  • Wieso wurde der schwere Ölaustritt im November 2013 in Etzel, der von Ihnen zur Chefsache erklärt wurde, bislang noch nicht von dem Ihnen unterstellten Landesbergamt aufgeklärt?

 

  • Wieso konnte es zu zwei Abrissen von Fördersträngen in Etzel im Februar und August dieses Jahres kommen?

 

  • Wieso führten die Bildung von Ölschlieren und Schaum auf der Jade sowie die vorgenannten Ereignisse nicht zu der Konsequenz, dass es der IVG untersagt wurde, den Betrieb weiterzuführen, bis die Ursachen für die Vorfälle geklärt sind?

 

  • Warum statteten Sie Etzel erst zwei Wochen nach dem Ölunfall einen Besuch ab? Und wieso hat es erst massiven Druck seitens der BI bedurft, damit dieser Besuch zustande kam?

 

  • Wie ist es zu erklären, dass bislang keine befriedigende Beantwortung der von Vertretern des Rates der Gemeinde Friedeburg Anfang des Jahres an Sie gestellten Fragen erfolgte?

 

  • Wieso wurde unserem Auskunftsersuchen zu den Sicherheitsleistungen der IVG nicht vollständig entsprochen, sondern mit einem fadenscheinigen Trick ausgehebelt?

 

  • Seit Anfang des Jahres versucht die BI mit Ihnen ein Gespräch zu führen. Bis heute ist es Ihrerseits nicht zu einem konkreten Terminangebot gekommen. Müssen wir daraus eine mangelnde Gesprächsbereitschaft Ihrerseits erkennen?

 

Dass unsere Enttäuschung nach Ihren Aussagen, die Sie vor der Wahl getroffen haben, nunmehr erheblich ist, liegt auf der Hand.

 

Auch als Wirtschaftsminister sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie nicht nur der Wirtschaft, sondern vielmehr auch den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Niedersachsen, insbesondere denen der Region Friesland / Ostfriesland, verpflichtet sind.

 

Um dennoch Lösungen für die angesprochene Problematik finden zu können, stehen wir weiterhin für ein zeitnahes Gespräch zur Verfügung.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

-Der Vorstand BI Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx-

 

 

 

Happy

birthday

 

WELTNATURERBE WATTENMEER

 

Liebes Wattenmeer,

zu Deinem heutigen (25.06.2014) fünften Geburtstag wünschen wir Dir alles, alles Gute.

Eigentlich sollte man einem Geburtstagskind, das gerade mal 5 Jahre alt geworden ist, was wirkliches Schönes schenken, aber …….. wir Menschen haben kein Herz für Dich und deshalb können wir Dir auch keine Freude bereiten.

Deine lieben Paten-Onkels und Tanten vom „Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) haben sich allerdings die Mühe gemacht und die Daten zusammengetragen, die aufzeigen, wie krank Du heute bist und wie krank Du in den kommenden Jahren noch werden wirst.

Ob Dir das eine Freude bereiten wird, wagen wir allerdings zu bezweifeln. Vielleicht hilft es Dir aber weiter, Dich zur Wehr zu setzen und den bösen Menschen zu zeigen, was Du Dir in Zukunft nicht mehr gefallen lassen wirst.

Lies daher bitte mit Bedacht die nachfolgenden Anhänge:

Fragen an und und Antworten vom NLWKN
Fragen_an_das_NLWKN.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Sorry liebes Geburtstagskind dass die Antworten des NLWKN so niederschmetternd ausfallen. Du darfst aber Deinen Pateneltern nicht böse sein. Die können nichts dafür, dass

  • für die Einleitung von Sole bislang keine Mindestanforderungen definiert worden sind,
  • für die Einleitung von Sole keine Überwachungswerte bzw. Obergrenzen für Schwermetalle festgesetzt worden sind,
  • über eine mögliche Einleitung toxischer Chemikalien aus der Kavernenanlage der IVG keine Kenntnisse vorliegen und man deshalb davon ausgehen muss, dass so was nicht passiert.

Schuld daran sind andere Menschen, nämlich die in Hannover und Berlin, die sich Politiker und VOLKSVERTRETER nennen und die Betreiber der Anlagen, die Dir nicht ehrlich sagen, welches Zeugs sie Dir zum Verdauen vorsetzen.

 

Was Du von den beiden nachfolgenden Berichten halten sollst, wollen wir erst mal für uns behalten. Wir werden diese von Leuten analysieren lassen, die was von der Materie verstehen.

Unser erster Eindruck ist jedoch, dass es für Deine diversen Krankheiten noch keine einheitliche Schulmedizin gibt. Während die einen sagen, der Stoff X ist absolut tödlich für Dich, sagen andere, halb so schlimm. Auch die Art und Weise der Datensammlung, die Trendanalysen, die Mittelwertbildungen und das Weglassen bestimmter Daten bestätigt (im ersten Eindruck) den allgemein, unter den Menschen bekannten Satz:

Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Nochmals alles, alles Gute zu Deinem Geburtstag. Wir werden uns weiterhin für Dich einsetzen und hoffen, noch vor Deinem 6. Geburtstag die Leute gefunden zu haben, die in der Lage sind, zu verhindern, dass Deine Miesmuscheln im Dunkel phosphorisierend leuchten und Deine Maischollen Quecksilberpocken bekommen

In Liebe,

Deine BI-Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx

 

Wird die Nordsee durch die Soleeinleitung mit Schwermetallen belastet?

So unglaublch es auch klingt:

Der potentielle Verursacher der Schwermetall-Belastung der Nordsee durch die von ihm eingeleitete Sole, führt in Eigenregie und in Eigenverantwortung diese Überwachungsaufgabe durch.

Lesen Sie nachfolgende Studie.

Schwermetallbelastung durch die Sole aus dem Kavernenfeld Etzel
Schwermetallbelastung der Nordsee durch [...]
PDF-Dokument [16.9 MB]

Sind Politiker „beratungsresistent“?

 

Nach dem Abschluss der Landtagswahlen in Niedersachsen haben wir dieses „Wahlthema“ auf die Seite „Stellungnahmen der BI“ verschoben. Unser Vorstandsmitglied Peter Prill war mit dem Kandidaten der CDU, Herrn Dirk Gronewold in einen Dialog eingetreten. Diesen Dialog werden wir auf der Seite „Stellungnahmen der BI“ weiterführen und zur Anzeige bringen, sobald Herr Gronewold, nach Ablauf des zeitraubenden Wahlkampfes wieder Zeit findet, zu unseren Anschuldigungen Stellung zu beziehen.

Ist die Natursole der IVG ein BIO-Produkt?

 

 

Mitnichten!!!!!

Denn diese „Natursole“ kommt nicht aus der Bio-Sphäre sondern aus Jahrmillionen alten Erdschichten, der Litho-Sphäre dieses Planeten. Aber „Natursole“ klingt ja auch gut, das passt zu unseren glücklichen Kühen in der naturbelassenen Landschaft zwischen Etzel Horsten und Marx.

Nachdem man seit Jahrzehnten die Nordsee und das Weltnaturerbe „Wattenmeer“ mit diesem Industrie-Produkt belastet und möglicherweise sogar hochgradig vergiftet, soll es jetzt auch noch auf unseren winterlichen Straßen landen.

Somit geht es noch schneller bergab mit unserem Trinkwasser, von unten vergiften wir es durch die kollabierenden Kavernen, irgendwann einmal, nach einer gescheiterten Endverwahrung und von oben geht das wahrscheinlich noch etwas früher, wenn die in der „Natursole“ enthaltenen Schadstoffe über das Oberflächenwasser dem Grundwasser zugeführt werden.

Es ist zu befürchten, dass bis heute die Sole noch in keinem neutralen, von Amts wegen geforderten Gutachten, labor-technisch auf Schadstoff-Inhalte untersucht worden ist. Diese Befürchtung äußerte bereits in 2010 die bekannte Meeresbiologin Dr. Gisela Gerdes (Biologin im Ruhestand) in einer Stellungnahme, die sie auf Bitten von Bündnis90/DIE GRÜNEN in Wilhelmshaven erstellt hat.

Lesen sie bitte ihre nachfolgende Stellungnahme.

Stellungnahme zur Soleeinleitung.doc
Microsoft Word-Dokument [39.0 KB]

Ist es nicht auch für Sie beängstigend, was Frau Dr. Gerdes beschreibt?

Wann endlich kommen die Verantwortlichen zur Vernunft und holen Versäumtes nach?!!!!!!



So sieht übrigens die Natursole aus, hinterm Ölabscheider, kurz vor der Einleitung in die Pipeline zum Jadebusen.

Ist die Leitbildentwicklung "Kulturlandschaft Etzel" gescheitert?

Außer Spesen nichts gewesen?

 

Die Diskussion um das „Lei(d/t)bild Kulturlandschaft Etzel“ ist in den vergangenen Wochen sehr kontrovers verlaufen. Mit der Verbreitung der Broschüre über das bisher von den Arbeitskreisen erarbeitete Ergebnis – oder besser: über das bisher von der IVG mit Unterstützung der von ihr bezahlten Gutachter unter Mithilfe der unkritischen und teilweise parteiischen Moderation durch die Regierungsvertreterin Woltmann diskutierten und mehr oder weniger abgenickten Ergebnis – haben die IVG und die Regierungsvertretung Oldenburg versucht, ein eigentlich nicht verkäufliches Produkt als Nonplusultra darzustellen. Das kennt man aus der Warenwerbung. Dort fallen allerdings auch nicht alle Käufer auf die Tricks der Hersteller herein.

Das eigentliche Problem des gesamten Projekts wird in der öffentlichen Kommunikation verschwiegen: eine bis vor wenigen Jahren weitgehend intakte Naturlandschaft wird einem Vorhaben geopfert, von dem sich die Betreiber maximale Gewinne versprechen.

Man kann den Eindruck gewinnen, dass die IVG (mit Unterstützung der Regierungsvertretung, von der man eigentlich eine neutrale Position erwarten sollte) unter Einsatz großer personeller und finanzieller Bemühungen (Beratung durch Agenturen, Telefonbefragungen der Bewohner uam.) versuchen, die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Auch die von der IVG „handverlesenen“ lokalen Experten, haben in ihren Sitzungen in 4 Arbeitskreisen andere Ergebnisse erarbeitet als die, die in der Glanzbroschüre enthalten sind. 

Von diesen „Experten“ haben sich folgende Vertreter von dem veröffentlichten Ergebnis daher mit Nachdruck distanziert:

  • Die BI Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx e.V. ist bereits im März offiziell aus dem Arbeitskreis „Siedlung“ ausgestiegen, weil durch die einseitige und parteiische Moderation der Frau Woltmann kein neutrales Ergebnis erzielt werden konnte,
  • Vertreter von BUND und NABU verlangten Einsicht in die präsentierte Bodenabsenkungsprognose, diese wurde ihnen jedoch verweigert. Sie distanzierten sich daher ebenfalls vom präsentierten Ergebnis, weil keine validierte Absenkungsprognose vorgelegen hat,
  • Bürgermeister Wesselmann der Gemeinde Sande, ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis „Siedlung“ bezeichnete, in einem Zeitungsartikel, die verschickte Broschüre als „Verdummung der Bürger“ und die Gemeinde Sande will sich in einem öffentlichen Verfahren gegen das Leitbild aussprechen.

Der Heimatverein Gödens-Sande e.V. schrieb einen „öffentlichen Brief“ an die Regierungsvertretung Oldenburg und hat darin die Ängste und Befürchtungen, die sich mehr und mehr in der Bevölkerung ausbreiten, vorbildlich auf den Punkt gebracht. Diesen Brief sollten Sie lesen und Ihre Meinung dazu würden wir gerne über unsere Kontaktseite von Ihnen erfahren .

Heimatverein Sande schreibt der Regierun[...]
Microsoft Word-Dokument [36.0 KB]

Offenheit und Transparenz von LBEG und IVG - ein Witz?

Aus Sicht der Genehmigungsbehörde und der Kavernenindustrie ist es sicherlich spaßig, uns Bürger immer wieder hinters Licht zu führen. Es kostet sie oft nur ein mitleidiges Lächeln, wenn sie den Forderungen der Bürger nicht folgen können, weil die Gesetzeslage dies nicht zulässt.

Wie oft haben uns die Herren des LBEG versichert, dass sie lediglich nach Recht und Ordnung des Bundes Berg Gesetzes (BBergG) handeln, weil dieses Gesetzpaket das so vorschreibt. Sie sagen, wenn der Gesetzgeber das Bergrecht ändert und an die heutigen Gegebenheiten von Bürgerrecht und Mitbestimmung anpasst, dann werden wir uns in unseren Genehmigungsverfahren danach richten.

Lesen Sie bitte nachstehende Power Point Präsentation und urteilen sie selbst, ob dieses skandalöse Verhalten mit irgend einer Gesetzgebung in Einklang gebracht werden kann.

 

Wir würden uns freuen, Ihre Meinung hierzu zu erfahren. Bitte benutzen Sie die Kontakt-Seite und teilen Sie uns Ihre Stellungnahme hierzu mit

Kaverne K102.pps
Microsoft Power Point-Präsentation [5.2 MB]

BI-Klage gegen Planfeststellung für den Eon Gasverdichter abgewiesen

Im Rechtsstreit um den Eon-Gasverdichter fand am Mittwoch, dem 13.06.2012 die mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Oldenburg statt. Die Klage wurde abgewiesen.

Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme der BI zu diesem Klageausgang:

BI-Info Nr. 49 Klage gegen das LBEG.doc
Microsoft Word-Dokument [93.5 KB]

KUNST KANN AUCH POLITISCH SEIN

Wie in jedem Jahr stellen seit dem 16.05.2012 wieder Friedeburger Künstler in einer Dauerausstellung im Rathaus ihr Können unter Beweis.

 

Eine Künstlerin aus der Gemeinde Friedeburg hat drei Plastiken ausgestellt und betitelt ihr Werk mit dem

Aufstand der Nornen

(die Nornen sind drei germanisch nordische Schicksalsgöttinen, die als Gebieterinnen über die Zeit den Schicksalsfaden der Menschen und Gottheiten spinnen und diesen über Raum und Zeit hinaus durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verweben)

 

Der »Aufstand der Nornen« zeigt, dass die drei Schicksalsgöttinnen schon dabei sind sich zu erheben, um den noch unsichtbaren »Fenris« abzuwehren. In diesem Sinne ist die Installation als eine Aufforderung zu verstehen,

die Natur und Umwelt zu beschützen und somit die Welt vor dem Untergang zu bewahren

Die Collage besteht aus zerrissenen Zeitungsartikeln und Informationsbroschüren über die Kavernenanlage in Etzel. Diese Anlage frisst sich immer weiter durch die ostfriesische Marschlandschaft. In nicht allzu ferner Zukunft wird sie unsere Heimat in den Abgrund reißen. Symbolisch wird hier die

zerstörerische Kraft der von Profitgier motivierten Energiekonzerne dargestellt.



Das Werk der Künstlerin hat eindeutig politischen Charakter. Es zeigt ihre Art, sich gegen die Zerstörung unserer ostfriesischen Heimat zu wehren.

 

Die Kunstausstellung im Rathaus ist zu den täglichen Öffnungszeiten bis Ende 2012 zu besichtigen

Untergrundspeicher

in Salzstöcken zerstören irreparabel

Lebensräume von Mensch und Natur

Es gibt weltweit kein Konzept für eine Langzeitsicherheit bei der Stilllegung von Salzkavernen.

Entgegen allen bisherigen Behauptungen der Kavernenindustrie (und der von ihr beauftragten Gutachter) sind unterirdische Hohlräume in Salzstöcken nicht ohne katastrophale Folgen druckdicht verschließbar.

Hier finden sie das weltweit erste Gutachten von einem erfahrenen Geologen, der unabhängig von industriellen Interessen die ungelösten Probleme bei der Endverwahrung von Salzkavernen allgemein verständlich beschreibt und offenlegt.

Dr. Ralf Krupp ist Diplom-Geologe und Geochemiker, frei beruflich tätig und verfügt über jahrelange Erfahrungen in bergbaulichen Vorhaben u. a. auch mit den wahren Hintergründen der Probleme in Gorleben und Asse.

Sein Gutachten finden Sie, in PDF-Form zum Runterladen hier oder gehen Sie auf die Seite "Bodenabsenkungen".

Sollte Ihnen diese geologische Beschreibung der Problematik am Beispiel von Kavernen im Salzstock Etzel zu kompliziert sein, dann vertrauen Sie seiner fachlichen Kompetenz und konzentrieren sich auf die 10 Punkte seiner Schlussfolgerungen am Ende des Dokumentes.

 

Diese 10 unumstößlichen Fakten sind allgemeingültig für alle in Salzstöcken errichteten Speicherkavernen.

Die Problematik ist somit nicht auf das Kavernenfeld Etzel beschränkt.

Daraus folgert die einzig richtige Konsequenz:

 





 

Sofortiger Baustopp aller
bergbaulichen Aktivitäten in ganz Deutschland, die zur Herstellung von
Speicherkavernen in Salzstöcken dienen.

 

Einberufung eines
Untersuchungsausschusses auf Bundespolitik-Ebene mit dem Auftrag, den
volkswirtschaftlichen Nutzen der Speichertechnologie mit dem Gewinnstreben der
privatwirtschaftlichen Unternehmen und der daraus resultierenden irreparablen
Zerstörung ganzer Landschaften und Lebensräume zu bilanzieren.

 

 

Wir haben unser Seitenlayout etwas umgestaltet, damit Sie sich schneller und besser zurechtfinden.

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In der linken Spalte sehen Sie die Navigationsleiste die quasi den Inhalt unserer Website wiederspiegelt. Diese Spalte ist immer sichtbar, egal auf welcher Seite sie sich befinden.

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In der rechten Spalte finden Sie Links zu anderen Bürgerinitiativen, die sich mit der gleichen Problematik wie wir beschäftigen. Unter der Überschrift:

Fragwürdige Entscheidungen des LBEG

sammeln wir Videos aus Fernsehsendungen und anderen Publikationen, in welchen die nicht länger tolerierbaren Machenschaften der Landesbergämter, basierend auf dem Bundes-Berg-Gesetz (BBergG), bloßgestellt werden.

Sollten Sie Kenntnis über weitere industrie-freundliche Auslegungen des BBergG kennen, geben Sie uns bitte Bescheid, wir nehmen dann Ihre Beiträge gerne in unsere Sammlung auf

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Die mittlere Spalte wird für die aktuelle Information benutzt. Die hier dargestellte Information bleibt so lange in der mittleren Spalte stehen, bis sie durch aktuellere Themen "veraltet" ist und ins Archiv (siehe linke Spalte) verschoben wird.

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Liebe MitbürgerInnen in Friedeburg, Horsten, Etzel und Marx.

Wer von Euch kann sich an die u.a. Plakette erinnern?

Damals gingt ihr zu Tausenden auf die Straße und heute?

Lest bitte nachfolgenden Artikel und entscheidet selbst.

Zurück in die 80er Jahre?

Abschrift eines Artikels aus der „Neuen Presse“ Hannover

Vom 30.01.2012

(Verfasser: Ralf Krupp)

 

Hohlräume könnten mit

Sondermüll gefüllt werden.

Ralf Krupp (59) ist Geochemiker und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Ausbau von Salzstöcken.  Die NP sprach mit ihm über das Kavernenfeld in Empelde

 

Welche Gefahren bestehen beim Bau und Betrieb von Kavernen?

Neben den Gas-typischen Risiken gibt es ein paar grundsätzliche Probleme, wie die Bodenabsenkung oder die Stilllegung von Kavernen. Bisher gibt es kein Verfahren, mit dem die Hohlräume sicher verwahrt werden können, außer durch Verfüllung mit Feststoffen.

Was ist das Problem bei Feststoffen?

Die Verfüllung so großer Hohlräume ist sehr teuer. Wenn man es gewinnbringend machen will, kommt für die Befüllung nur Müll infrage. Mit jedem Kavernenbau wird ein potentielles Sondermülllager geschaffen.

Und wie sieht es mit der Stabilisierung durch Sole, also salzhaltigem Wasser, aus?

Die Hohlräume sind dem Druck des Nebengebirges ausgesetzt und werden sich mit der Zeit wieder verschließen. Der Druck in den Kammern ist so hoch, dass die Sole nach oben ausgedrückt wird. Der Verschluss der Kaverne kann diesem Druck nicht standhalten. Wenn er es doch tut, gibt es Risse im Gebirge und die Sole geht ins Grundwasser.

Wie lange kann man eine Kaverne zur Gasspeicherung nutzen?

Die Nutzungsdauer ist begrenzt, sie liegt im Bereich von Jahrzehnten. Zwei bis drei Mal kann eine Kaverne auf ihre ursprüngliche Größe nachgesolt werden, dann ist das Gebirge rundherum so beschädigt, dass die Kaverne undicht werden kann.

Wie stark kann sich der Boden über einem Kavernenfeld absenken?

Die Absenkung hängt mit dem Kavernenvolumen zusammen. So wie der Hohlraum in der Erde schrumpft, senkt sich der Boden. An der Oberfläche entsteht ein Senkungstrichter. Wenn die ehemalige Kaverne vollständig zusammengedrückt ist, wird der Trichter die Größe des Kavernenhohlraums haben. Allerdings wird sich der Trichter über eine größere Fläche erstrecken. Vor der Antwort, um wie viele Meter sich der Boden insgesamt absenkt, drücken sich die Betreiber. Sie geben immer nur Berechnungen für einen bestimmten Zeitraum an, aber nie bis zum Ende des Schließvorgangs.

 

Gasverdichteranlagen

sind Energieverschwender

Der E.ON Gasverdichter im Etzeler Kavernenfeld kann max. 29 Kavernen

mit Erdgas befüllen. Das Erdgas wird bis auf 200bar verdichtet und in die

Kavernen gedrückt.

Dazu benötigt der Gasverdichter eine Anschlussleistung

in Höhe von                                                                 51 MW

Zum Vergleich: Die Anschlussleistung der gesamten

Stadt Wilhelmshaven beträgt                                        60 MW

 

Beim Ausspeichern des Erdgas kühlt es stark ab und

muss auf Gaspipeline-Temperatur erwärmt und

getrocknet werden bevor es ins Verbrauchernetz

eingespeist werden kann.

Die dafür erforderliche Heizungs- und Trocknungsanlage

wird mit Erdgas betrieben

und benötigt pro Stunde                                               80 MWh

 

Das ist der Energieverbrauch von nur          29 Kavernen

Geplant sind allerdings                                  144 Kavernen



Gasverdichteranlagen

erzeugen immense CO2-Belastung

Der E.ON Gasverdichter im Etzeler Kavernenfeld bezieht seinen

Strombedarf von einem Kohlekraftwerk am Jade-Busen.

 

Bei der Erzeugung von 1 MWh Strom entstehen in einem

Steinkohlekraftwerk                                                      949kg CO2

Bei einer Anschlussleistung der Gasverdichter von 51 MW

Und 3000 Betriebsstundenim Jahr, wird eine CO2-Menge

freigesetzt in Höhe von                                        145 197 t CO2

 

Dieser CO2-Ausstoß entsteht beim Betreiben von 29 Kavernen

Das bedeutet, dass pro Kaverne pro Jahr         5 006,79 t CO2 ausgestoßen werden.

 

Bei 144 Kavernen wären das dann

720 978,2 t CO2/Jahr



Etzel und „um zu“ verliert

pro Kaverne, jedes Jahr       

5000 m3 Erdreich

Das wird verursacht durch das Kriechverhalten von Salz.

Befindet sich in einem Salzstock ein Hohlraum, z.B. eine

Kaverne, dann kriecht das Salz aus dem umliegenden Salzstock

in diesen Hohlraum, egal ob dieser Hohlraum leer ist oder mit

irgendeinem Stoff, der nicht die gleichen physikalischen

Eigenschaften wie das Salz hat, gefüllt ist.

Der unterirdische Hohlraumverlust setzt sich bis zur Erd-

oberfläche durch, d.h. wächst die Kaverne um 1 m3 wieder zu,

dann „rutscht“ ungef. 1 m3 von der Erdoberfläche nach. Im

Fachjargon wird dies Konvergenz genannt.

Die Konvergenzrate (Absenkung in einer gewissen Zeiteinheit)

liegt bei etwa 1%/a, d.h. jede Kaverne verliert pro Jahr 1 % ihres

Hohlraumes.

Daraus ergeben sich folgende Rechnungen:

Bei der mittleren Größe einer Kaverne von 500 000 m3und einer

Konvergenzrate von 1 % /Jahr entsteht an der Erdoberfläche eine

Absenkung um 5000 m3.

 

Bei 99 Kavernen senkt sich die Oberfläche

pro Jahr um                        495 000 m3

 

Will man die entstehende Senkungsmulde wieder auffüllen,

dann benötigt man

pro Jahr    33 000 LKW á 15 m3Füllmaterial.

 

Das wären 90 Großlaster pro Tag

Gibt es eine gesicherte Endverwahrung von Salzkavernen?

Die IVG, mit Unterstützung des LBEG, behauptet, dass

  • eine mit Wasser oder gesättigter Sole befüllte Kaverne problemlos "endverwahrt" werden kann,
  • es keine weiteren Bodenabsenkungen nach Einleitung der Maßnahmen zur "Endverwahrung" mehr gibt.

Diese Aussage ist wissenschaftlich nicht belegt. Es ist eine Theorie, die

  1. nicht bewiesen ist und wahrscheinlich auch nie allgemein gültig für alle Salzkavernen aufgestellt werden kann.
  2. nur dazu dient, die Betreiber von  Kavernen, nach der Nutzungsphase, so früh wie möglich aus der Bergaufsicht zu entlassen.

Alle Folgeschäden gehen dann natürlich zu Lasten der Allgemeinheit.

Nähere Erläuterungen und Erklärungen finden Sie im nachstehenden Bericht:

Endverwahrung von Salzkavernen.doc
Microsoft Word-Dokument [24.0 KB]

Wird Europa von einer Gasschwemme überrollt?

Mit Fertigstellung der Ostseepipeline "Nord Stream" ist die Versorgungssicherheit der Gasverbraucher in ganz Europa mehr als sichergestellt. Mehr "Pipelinegas" ist zur Deckung des Gasverbrauches in Europa nicht erforderlich. Für dieses teure Importgas mit

  • langfristigen Lieferverträgen mit Preisbindung an den Ölpreis,
  • sog. "take it or pay" Klauseln (der Bezieher des Erdgases hat die vertraglich bestellte Gasmenge zu bezahlen, selbst dann, wenn er sie wegen sinkenden Bedarfs nicht abnehmen kann),

entstehen auf den europäischen Spot-Märkten ernstzunehmende Konkurrenzen durch Gasimporte aus Förderländern, die an kein Pipelinenetz angeschlossen sind.

Flüssiggas (LNG=Liquified Natural Gas) ist der "große Renner" der Zukunft. Infrastrukturelle Maßnahmen zur Anlandung des LNG mit Tankschiffen sind europaweit im Aufbau.

Ob uns eine Gasschwemme "droht" oder nicht, lesen Sie bitte selbst im nachfoldendem Bericht und den darin aufgeführten Links:

Gasschwemme überflutet Europa.doc
Microsoft Word-Dokument [24.0 KB]

Bekommen wir nur nasse Füße oder saufen wir ab?

(Abschrift aus dem "Friesländer Boten", verfasst von Dr. Heiko Scheepker)

 

 

Nicht zuletzt sind es die saudummen Ostfriesenwitze, über die alle Welt lacht - wir natürlich auch. Aber sie enthalten doch einen wahren Kern, denn bei unseren Landsleuten setzt sich allmählich die Gewissheit fest, dass man den Blödmännern von der Nordseeküste so ziemlich alles zumuten kann, denn die merken nix und lassen sich alles gefallen.

Dringend benötigte Arbeitsplätze bekommen sie nicht, in die Gegend will keiner investieren, ein Hafen wird gebaut, den keine Schiffe anlaufen sollen, wichtige Verkehrswege fehlen und jetzt wird der Untergrund von Friesland ausgehöhlt, um dort Gas einzulagern.

Ja schön, wir haben da einige Vertreter gehabt, die einen lauten Namen haben, aber die haben uns immer in flauschiger Ruhe gehalten und wenig von den Dingen in Angriff genommen, die uns wirklich nach vorne bringen könnten.

Friedeburg, Etzel und Horsten sind die drei Hauptorte im "Schwarzen Brack". Sturmfluten haben hier einst die Deiche überwunden und ein riesiges Loch ins Land gerissen, das in jahrzehntelanger Arbeit nur mit großen Mühen wieder geschlossen werden konnte.

Dieses Land liegt knapp über dem Meeresspiegel. Mitten im "Schwarzen Brack" entsteht ein riesiger Industriekomplex, darunter liegen weit über 100 Mio. Kubikmeter Hohlräume für die Gaseinlagerung. Sobald sie entstanden sind, "wachsen" sie wieder zu: In einigen Jahrhunderten - das betrifft uns dann nicht mehr, Gott sei Dank! - sind sie wieder verschwunden. Der Grund dafür ist, dass Salz unter Druck fließt, ganz langsam aber unaufhaltsam.

Um das Land im "Schwarzen Brack" zu erhalten, darf es nicht absinken. Bis jetzt sollen es nur 25 cm sein, das wird abewr in wenigen Jahren deutlich mehr werden. Dann setzen die Schäden ein, die dann nicht mehr zu übersehen und auf die Dauer auch nicht mehr zu reparieren sind. Wenn die Höhlen einmal nicht mehr gebraucht werden - nach jetziger Einschätzung etwa in 40 Jahren - werden sie mit Wasser gefüllt. Das war´s dann, und man geht seiner Wege. Das geltende Bergrecht, nach dem alle "unterirdischen" Angelegenheiten geregelt werden, fordert dann von den Betreibern keine weitere Nachsorge.

Vielleicht müssen unsere Nachkommen Boote bauen, mit denen sie wieder ans trockene Land kommen können.

Das geht uns dann nichts mehr an!

Haben Sie Gebäudeschäden festgestellt?

Wohnen Sie in Horsten, Etzel, Marx oder Friedeburg und haben Sie vor kurzem Risse in Mauern oder Fußböden entdeckt, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns (siehe Anschrift im Impressum oder über die Kontaktseite).

Wir kommen bei Ihnen vorbei und erfassen statistisch alle Schadensmeldungen.

 

Kennen Sie schon unseren Flyer zur Bodenabsenkung im Kavernenfeld Etzel?

Auf der Rückseite dieses Flyers finden Sie ein Formular, welches Sie ausgefüllt an die BI weiterleiten können. Mit diesem Formular bestätigen Sie den Wunsch, dass Sie für Ihre Immobilie ein Beweissicherungsverfahren einleiten wollen, wenn dieses von der IVG bezahlt wird.

es_geht_bergab.pdf
PDF-Dokument [711.6 KB]
es geht bergab innen.pdf
PDF-Dokument [682.0 KB]

Der Wahnsinn macht Fortschritte

Wenn Sie sich über den Bau-Fortschritt im Kavernengelände informieren möchten, schauen Sie sich die neuesten Bilder vom 22. Februar 2011 an

Gehen Sie zu den Fotos.

 

Links zu verwandten Themen, anderen BI´s und Sponsoren

Wir bedanken uns für großzügige Unterstützung bei:

Das bisher größte Gaskavernenfeld in Deutschland liegt in Gronau-Epe (bisher 40 Gaskavernen).

Um diese Problematik kümmert sich der BBU. Klicken sie auf folgenden Link:

http://bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202010/09.07.10.htm

Vergleichbar groß wie der Etzeler Salzstock ist der Salzstock Jemgum bei Leer.

Auch dort sind weitere 40 Gaskavernen in der Planung bzw. bereits in der Entstehung.

Die Bürgerinteressen im Rheiderland vetritt u. a. nun auch die neu gegründete BI:

http://www.rheiderland-up-stee.de/

Wenn Sie Interesse haben am großen Monopoly-Spiel der Energieriesen, dann besuchen Sie die Seiten von OPAL-so nicht! unter folgendem Link:

http://opalsonicht.de/erdgas-monopoly-teil-eins/

Am südwestlichen Rand von Hannover, in Empelde, gibt es ein Bürgerforum, welches sich mit der dortigen Kavernenproblematik befasst:

www.buergerforum-gaskavernen.de

Fragwürdige Entscheidungen des LBEG

Das LBEG und die unkonventionelle Gasförderung

Die Konsequenzen aus der Doppelrolle des LBEG als moderner Dienstleister und Berater der Industrie einerseits und bergaufsichtspflichtige Behörde andererseits, werden in nachfolgenden Bericht deutlich.

Minister Bode weist jedoch jegliche Verantwortung von sich.

Klicken Sie auf nachfolgenden Link:

http://www.umweltruf.de/ticker/news3.php3?nummer=1541

EXXON:US-Konzern vergiftet Grundwasser bei Erdgasbohrungen

LBEG "vertuscht" 3 Jahre lang Grundwasserverunreinigungen mit krebserregendem Benzol und Quecksilber.

Sehen Sie dazu den Bericht von Panorama vom 03.03.2011 unter dem nachstehenden Link:

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/panorama1003.html

Kiesabbau im Naturschutzgebiet Nordsee

LBEG genehmigt Kiesabbau im Naturschutzgebiet "Nordsee".

Sehen Sie dazu den Bericht von Report Mainz vom 19.11.2007.

Klicken sie bitte auf nachstehenden Link.

Wer andern eine Grube gräbt

Hier sehen Sie einen Film zu einem (fast) unbekannten Gesetz mit weitreichender Wirkung. Teile der Reichsgesetzgebung (in den 30ern und 40ern als "Kriegsertüchtigungsgesetz" gestaltet) sind bis heute Bestandteil des Bergrechts. Welche Folgen das für die betroffenen Menschen in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands hat, schildert der Film von Holger Lauinger und Daniel Kunle. Er wurde 2008 im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion produziert.

http://www.youtube.com/watch?v=BSwo5MpwH44

 

Fühlen Sie sich durch Lärm-, Licht- Schadstoffemissionen aus dem Etzeler Kavernengelände belästigt, dann rufen Sie bitte die Außenstelle des LBEG in Meppen unter der Nummer

05931-93560

 

an.

Nennen Sie Ihren Namen und Adresse uns schildern Sie möglichst genau den Grund Ihrer Beschwerde.

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Bei gesundheitsgefährdenden Geruchsbelästigungen empfiehlt es sich, die Einsatzleitstelle in Wittmund unter der

112

anzurufen, da der Einsatz entsprechender Messgeräte von dieser Leitstelle aus koordiniert wird.

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